Studie 02 / Arbeiten / Fiktiver Entwurf

Werkhalle

Ein Gerüst für
offene Arbeit.

Werkhalle von Südosten: dünne graugrüne Blechhülle, offenes Werkstatttor, seitliches Lichtband und ein durchlaufendes Oberlicht im flachen Dach.
02.1 / AußenansichtDigitales Entwurfsmodell, keine Fotografie

01 / Der Entwurf

Die Hülle lässt
das Gerüst frei.

Sechs Rahmen geben der Werkhalle ihren Takt. Dazwischen bleibt ein zusammenhängender Raum für Werkbänke, Material und wechselnde Arbeiten.

Die Stützen stehen an den Längsseiten. Quer darüber liegen Holzträger; längs laufende Pfetten tragen die Dachhaut. Die leichte Blechhülle sitzt außerhalb dieses Gerüsts. Sie schließt den Raum, ohne im Modell das Dach zu tragen.

An beiden Stirnseiten bleiben 4,80 Meter breite und 3,80 Meter hohe Werkstatttore offen dargestellt. Die freie Mitte verbindet sie. Zwei Werkbänke an der Westseite geben dem Raum einen Maßstab, ohne einen festen Produktionsablauf zu behaupten.

Typologie
Einschiffige Werkhalle
Tragwerksachsen
12,00 × 20,00 m
Rhythmus
6 Rahmen / 5 Felder à 4,00 m
Dach / Oberlicht
13,00 × 21,00 m / 2,40 m breit

02 / Raum & Konstruktion

Beim Weiterlesen öffnet sich das Modell.

Werkhalle zerlegt: sechs stehende Rahmen tragen die Holzpfetten. Die dünne Blechhülle rückt seitlich ab; Dachfelder und mittleres Lichtband heben sich darüber.Konstruktionszeichnung / 02.2

3D ist optional. Die Bildansicht erklärt dieselbe Konstruktion. Im Modellmodus bleiben Scrollen und Kapitelnavigation frei.

01 / STÜTZEN UND SPANNWEITE

Zwölf Meter
ohne Mittelstütze.

Je zwei Stahlstützen und ein Holzträger bilden eine Rahmenachse. Die Stützen enden bei 4,80 Metern; die 60 Zentimeter hohen Träger liegen unmittelbar darauf. Fünf Abstände von jeweils vier Metern ergeben die zwanzig Meter lange Halle.

12 Stahlstützen / im Modell 24 × 24 cm
6 Holzträger / Achsspannweite 12,00 m

02 / HÜLLE UND LICHT

Eine dünne Schicht
vor dem Rahmen.

Beim Weiterlesen rücken die Fassaden nach außen. Das Tragwerk bleibt auf dem Boden stehen. Die acht Zentimeter starke Modellhülle steht für einen leichten Blechaufbau, nicht für massives Mauerwerk. Über ihr läuft auf beiden Längsseiten ein ein Meter hohes Lichtband.

Hülle / Blechaufbau schematisch
Seitenlicht von 3,80 bis 4,80 m

03 / PFETTEN UND DACHHAUT

Das Dach liegt
auf dem Gerüst.

Sechs Längspfetten liegen auf den Querträgern und überbrücken die vier Meter zwischen den Rahmen. Zwei Dachfelder flankieren das 2,40 Meter breite Oberlicht. In der Explosionsansicht hebt sich nur die Dachhaut samt Lichtband; ihre Auflager bleiben sichtbar.

Pfetten / 16 × 30 cm im Modell
Dachoberkante / 5,82 m

03 / Grundriss & Schnitt

Ein Takt.
Ein freies Feld.

Der Grundriss schneidet das Modell auf 1,20 Metern. Schwarz markiert die Stahlstützen, feine Konturen zeigen die davorliegende Hülle. Schnitt A–A durch die dritte Rahmenachse erklärt die Auflagerfolge bis zum Dach.

Werkhalle, Grundriss auf 1,20 mSechs Rahmenachsen, fünf Felder zu vier Metern. Achsmaß 12 mal 20 Meter. Zwei offene Werkstatttore mit 4,80 Metern Breite an den Stirnseiten. Die Stützen stehen innerhalb der dünnen Hülle; die Mitte bleibt frei. Schnitt A–A durch die dritte Achse.12,00 m / Achsen20,00 m / Achsen4,004,004,004,004,000102030405064,80 m / Tor offenFREIE WERKFLÄCHETOR OFFENN ↑0 – 2 – 4 mAA
Werkhalle, Querschnitt A–ASchnitt bei z minus zwei Meter: Stahlstützen bis 4,80 Meter, darauf 60 Zentimeter hohe Holzträger und 30 Zentimeter hohe Längspfetten. Dachoberkante 5,82 Meter, mittiges Lichtband 2,40 Meter breit. Seitliche Hülle mit einem Meter hohem Lichtband.12,00 m / Stützenachsen2,40 m / Oberlicht5,82 m±0,00010203
A–A / Modellquerschnitt01 Stahl · 02 Holz · 03 Dachhaut

Achsmaße sind keine lichten Maße: zwischen den 24 cm breiten Stützen bleiben 11,76 m. Der Sockel misst 13,00 × 21,00 m, seine Oberkante liegt bei ±0,00. Die Hülle steht außerhalb der Stützen.

Freie, fiktive Entwurfsstudie. Querschnitte und Auflager sind illustrativ, keine geprüfte Tragwerksplanung. Anschlüsse, Aussteifung, Brandschutz und Fundamente sind nicht bemessen. Die Dachhaut ist schematisch horizontal; Gefälle, Abdichtung und Entwässerung sind nicht ausgearbeitet. Die Tore werden in offener Stellung ohne ausgearbeitete Torflügel gezeigt.

04 / Im Werkraum

Licht über
der Arbeitsfläche.

Vom südlichen Tor aus ist die Folge der Querträger zu sehen. Das mittige Oberlicht bringt Tageslicht in die Tiefe; die seitlichen Lichtbänder erhellen die Randzonen. Unter dem Dach bleibt der gesamte Raum ablesbar.

Blick im Werkraum nach Norden: wiederholte Holzquerträger auf dunklen Randstützen, Längspfetten unter dem mittigen Oberlicht, zwei Werkbänke links und das offene Tor am Ende.
02.4 / Perspektive im WerkraumGleiche Geometrie, anderer Standpunkt
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